Schüttellähmung

Die Schüttellähmung stellte Professor Nachtsheim erstmalig an Deutschen Widderkaninchen fest. es handelt sich um eine erbliche Nervenkrankheit, die bereits einige Tage nach der Geburt der Jungtiere auftritt. sie macht sich in einem Zittern des Körpers bemerkbar. Das Zittern artet später in ein immer heftiger werdendes Schütteln aus, zu dem bald eine unvollständige Lähmung der Hinterläufe hinzutritt. Die Hinterläufe werden vom Körper abgespreizt, und die Fortbewegung hört bald gänzlich auf. Da die Tiere keine Nahrung aufnehmen, gehen sie im Laufe von 2 - 3 Monaten ein.

Bei der Schüttellähmung handelt es sich um ein einfach mendelndes Erbleiden.

Quelle: Karl Weissenberger / Krankheiten der Kaninchen ihre Verhütung und Behandlung